Gottfried Helnwein

 
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Sigmar                         Polke                                                        - Knochen-Mobile
Sigmar Polke
"Knochen-Mobile "
45.000 €
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A. R. (d. i. Ralf Winkler)     Penck                                                        - Aus: Irak-Serie
A. R. (d. i. Ralf Winkler) Penck
"Aus: Irak-Serie "
35.000 €
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Mel                            Ramos                                                        - Galatea und Löwe # 8
Mel Ramos
"Galatea und Löwe # 8 "
25.000 €
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Markus                         Lüpertz                                                      - Rapunzel
Markus Lüpertz
"Rapunzel "
28.000 €
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Walter                         Dahn                                                         - Russischer Frühling I-IV
Walter Dahn
"Russischer Frühling I-IV "
25.000 €
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Niki de                        Saint Phalle                                                 - La Baigneuse ou Nana de Berlin
Niki de Saint Phalle
"La Baigneuse ou Nana de Berlin "
18.000 €
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Enzo                           Plazzotta                                                    - Nureyev
Enzo Plazzotta
"Nureyev "
16.000 €
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Fernando                       Botero                                                       - Stuhl mit Jacke
Fernando Botero
"Stuhl mit Jacke "
16.000 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum

Wien 1948

Im Jahre 1969 nimmt Gottfried Helnwein sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien auf. Er wird Meisterschüler bei Rudolf Hausner, einem der bedeutendsten Vertreter der Bewegung "Phantastischer Realismus". Helnwein erhält 1970 den Meisterschulpreis. Später folgen der Kardinal-König-Preis (1971) und der Theodor-Körner-Preis (1974). Auf die Arbeit Helnweins hat die für Hausner typische technische Brillanz starken Einfluss . Bereits während seiner Studienzeit entstehen die ersten hyperrealistischen Gemälde von verwundeten und gequälten Kindern.
Helnweins Aktionen und Ausstellungen provozieren und rufen immer wieder Stürme der Ablehnung hervor, so muss eine Ausstellung sogar wegen heftiger Proteste wieder abgebrochen werden. Dies sind Begebenheiten, die an das Unverständnis erinnern, das Malern wie Schiele oder Munch zu Lebzeiten entgegengebracht worden ist.
Helnwein setzt sich Ende der 70er Jahre zunehmend mit Figuren der Trivialkultur auseinander. Walt Disney ist sein erklärtes Vorbild. In diese Zeit fallen die ersten Entwürfe für Plakate, Plattencover und Zeitschriften (u.a. Spiegel, Stern, Time, Lui, Playboy). Einen immer größeren Raum in Helnwein's Arbeit nehmen diese Auftragsarbeiten für die Massenmedien ein. Diese liegen ihm besonders am Herzen, da er so ein breiteres Publikum erreichen kann, das über den Kunstbetrieb hinausgeht. Helnwein wird zu einem der gesuchtesten internationalen Illustratoren.
Ein Angebot für einen Lehrstuhl an der Hamburger Fachhochschule für Gestaltung lehnt Helnwein 1982 ab. Der Künstler zieht 1985 nach Deutschland. Dort beginnt Helnwein großformatige Fotos mit abstrakt-gestischer Malerei zu verbinden. Ab 1997 lebt und arbeitet Gottfried Helnwein in Irland. Die Einzelausstellung "Helnwein-The Child" findet 2004 im Fine Arts Museum in San Francisco statt. 2005 eine Retrospektive im Chinesischen Nationalmuseum der Künste sowie in der Verbotenen Stadt in Peking.